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March 20 2018

December 13 2017

Der Kürzestfilme-Langfilm

Die lange Doku zu den kürzesten Filmen. Gemacht hat ihn Laurenz Freudenschuss und he is , eh kloa, the man für sowas. Genauo wie YnnY und Freudi von Bounty.Studio die Richtigen aka Besten (Achtung, Fußballsprache) für die Video- & Filmbetreuung sind. Und Anna Rose und Vanessa und Lisa für Produktion und Social Media. Und Schrödi Schröder, der Moderator, auf den grob geschätzt jede Fernsehsendung wartet/n sollte. Und Sprite, Leica, Reanimated Bikes, Käsestraße & das Equipment Cafe für eine deluxe Partnerschaft. Und natürlich ca. 200 Leute, die 12 Sekunden eingeschickt haben. Gei-el.

Hier gibts die Filme.

Keine Kurz-Filme! Kein Cannes! Only the real thing. Bis 2018.

 

 

 

November 21 2017

Das Rennen um die goldene Wurst. Hübsche Bilder

Kürzer als ein 12 Sekundenfilm ist eigentlich nur ein Standbild, sprich ein Foto. Die Kürzestfilm Festspiele 2017 fotografiert von Paul Bauer und Wolf Auer.

November 20 2017

DER LANDJÄGER LIEBT

Und wird geliebt. Die Partner der Kürzestfilmfestspiele 2017. Danke!

Landjager Tattoo

October 21 2017

Die Diktatour

Das Ambassad-Orchester, vor 20 Jahren von Michi und Alexander Kaspar gegründet, spielte schon in Lybien und Nordkorea. Explodiert ist ihr Flugzeug aber erst in Urugay.

Man muss ja  nicht gleich ein großer Menschenfreund sein, nur weil man ein bekannter Kunstfreund ist. Nero, Hitler, Odin, um nur einige zu nennen. Insofern hätte Michael B. schon allein aus dem historischen Naheverhältnis von Irr- und Kunstsinn aufmerksam werden können, als Freitag Nachmittag sein Telefon läutet.

Freitag Abend

Über die Agentur von Drei Tenören-Tenor Carreras wird das Ambassad-Orchester für ein Konzert engagiert. Schnell muss es gehen, bis Sonntag müssen die Pässe aller Musiker eingescannt werden, am Donnerstag soll schon gespielt werden. Wo, weiß man nicht genau (auf jeden Fall nicht in Amerika oder Israel, aus beiden Ländern darf nämlich kein Stempel im Pass sein).

Wie viel das Orchester kosten würde, wird Michi gefragt. Er nennt eine Zahl. Man akzeptiert sofort. DAs passiert in einem durchschnittlichen Musikerleben natürlich ungefähr Null mal. Außer, man hat einen Auftraggeber wie diesen hier: Die U fucking NO.

Und ich weiß nicht, aber mir machen Menschen in Uniformen ja noch immer automatisch ein etwas schlechtes Gewissen, obwohl ich mittlerweile sogar GIS zahle. Vielleicht lag es ja auch daran, dass Michi ohne langes Rückfragen gleich eingewilligt hat, bei einem so genannten „Friedenskonzert“ der UNO mitzumachen. Noch vom Rad aus organisiert er 60 Musiker, die ein Woche später zum Konzert aufbrechen können.

Wenige Stunden später ist das Geld überwiesen, der Deal perfekt, ein Rückzieher unmöglich. Und das Ziel bekannt: Lybien, Gastgeber Muammar Al Gaddafi. Der Mann also, dem man seinen gewaltigen Vogel noch durch die verspiegelten Sonnnebrillen ansieht, und der mit Frieden ähnlich viel zu tun hat wie Robert Lugar mit einer guten Idee.

Das Konzert

In Lybien werden die Musiker mit einem Bus vom Hotel abgeholt. Als alle sitzen, erfährt der Busfahrer, wo er eigentlich hinfahren soll. Zum Gaddafi heim. Stille. Plötzlich steht er auf er auf,  öffnet die Tür, springt hinaus, rennt davon und verschwindet zwischen den Autos. Er kommt nicht wieder. Zurück bleibt ein Orchester in einem führerlosen Bus, das sich langsam fragt, ob es so toll vielleicht nicht sein wird, wo sie da hinmüssen. Nach einer halben Stunde kommt ein neuer Busfahrer. Auf gehts ins Hauptquartier! Yeah.

Bevor sie ins Hauptquartier Gaddafis dürfen, müssen sie freilich erst durch einen Sicherheitscheck. Einen gründlichen Sicherheitscheck. Das Problem: Die meisten Instrumente scheinen die Sicherheitsleute an den Toren zur Residenz eher nicht zu kennen. Das Einzige, was ihnen zu einer Trompete einfällt, ist ihre offensichtliche Ähnlichkeit mit einem Gewehr. Also bauen sie die Trompeten auseinander. Man weiß ja nie! Wer in seinem Leben schon einmal was „reparieren“ wollte, weiß, dass das Zusammenbauen oft der noch heiklere Teil ist. Das lassen sie also gleich bleiben.

20 Minuten brauchen sie so pro absurder Performance. Die Musiker beginnen zu rechnen. Die Rechnung geht so: Wenn die mein Instrument auch auseinanderschrauben und gleich lang für alle 60 Leute brauchen, dann sind wir mit dem Sicherheitscheck fertig, wenn das Konzert schon wieder vorbei ist. Als einer der Musiker deswegen kurz auszuckt, beruhigen ihn die Beamten. Nach dem Motto, du kannst dich jetzt natürlich sehr gerne aufpudeln, wir können dafür auch sehr gerne deinen Pass nicht zurückgeben.

Aber auch die Sicherheitsleute merken, dass das zu lange dauert. Gottseidank haben sie eine überhaupt nicht verrückte Lösung finden können: Sie holen die Magnettore vom Flughafen, karren sie vor die Residenz und lassen die Musiker durch die Magnettore durchgehen. Dass das bei Trompeten natürlich auch nichts hilft – geschenkt.

Mitten in der Anlage steht Gaddafis zerbombtes Haus, davor ist die Bühne aufgebaut. Dort ist bei einem NATO-Angriff einer seiner Söhne ums Leben gekommen. Die Ruinen blieben seitdem unangetastet stehen. Für dieses Konzert sind sie sogar extra geschmückt worden: Als Dekoration ließ Gaddafi ein Plakat anbringen, auf dem eine mächtige Hand ein Flugzeug zerdrückt. Weil es aber, wie gesagt, ein Friedenskonzert gewesen ist, das zerbombte Haus durchaus in einer gewissen Beziehung zu „Lockerbie“, einem lybischen Anschlag auf ein amerikanisches Flugzeug ,steht, musste de Dekoration fürs Fernsehen abgenommen werden. Dann waren endlich alle Probleme beseitigt.

Das Friedenskonzert selbst: sehr schön.

Kim jon Il watching at things. and at foreign visitors.

Kim jon Il watching at things. and at foreign visitors.

Geliebte Kims

Nach Nordkorea fährt nur eine sechsköpfige Delegation des Ambassad-Orchesters zu einem Friendship Art – Festival. Ein einwöchiges Spektakel, zu dem der alte Kim über 700 KünstlerInnen aus der ganzen Welt eingeladen hat.

Am Flughafen werden sie in einem geradezu skandinavischen Betreuungsverhältnis abgeholt: vier Betreuer kümmern sich um das Wohlbefinden (der sechs Gäste) und das Image (des Landes). Handys und Pässe gibt man schon am Flughafen ab. Repression mit menschlichem Antlitz: die Handys werden in feine Samttäschchen gesteckt, die die sechs bei ihrer Abreise wieder zurückbekommen. Dafür weichen die vier Begleiter nicht mehr von ihrer Seite.

Untergebracht sind sie in einem schönen Hotel mit Casino, Pool und Spieltischen. Die Position des Hotels erinnert, erzählen sie, dafür an den äußersten Zipfel der Donauinsel. Sprich, man kommt von dort ohne Auto nicht weg.
Wofür sollten sie aber auch? Ihre Betreuer haben sich ohnehin ein spezielles Bespaßungsprogramm einfallen lassen: Sie werden gemeinsam mit den anderen KünstlerInnen in eine Sporthalle gekarrt, wo sie einem Spektakel beiwohnen dürfen. Und mit Spektakel meinen wir Absurdität, mit beiwohnen mitmachen und mit dürfen müssen. Kurz, sie bekommen rote und blaue Kappen, werden so in zwei Teams eingeteilt, und müssen bei Spielen mitmachen, die die Roten Falken vor 40 Jahren auch nicht besser hinbekommen hätten: Hunderte Musikerinnen und Musiker müssen plötzlich Seilziehen, einen Ballon auf Zeit balancieren, in Kartoffelsäcken um die Wette hüpfen. Das Ganze wird angeblich im Staatsfernsehen live übertragen. Man wusste nicht, wer sich gerade über wen lustig macht.

Immer wieder fragen ihre vier Betreuer, was sie eigentlich genau spielen werden. Irgendeine Polka, geben sie zur Antwort. Schließlich wird ihnen eine Urkunde im schönste Kommunisten-Design überreicht. Das goldene Nordkorea-Diplom für Independence, Peace & Friendship für „Polka“.

Mit der Zeit werden die Gespräche mit ihren freundlichen Führern vertrauter. Klar, sie lieben Pjöngjang, von wegen beste Stadt, bester Führer, bestes Alles. Sie interessieren sich dennoch für den Rest der Welt: Gibt es, zum Beispiel, Hitlerdeutschland noch?
Unser Sextett verneint, bekommt dafür die Handys aus den Samttäschchen zurück und verlässt  völlig unbeschadet das beste Land von allen.

Bei einer Tour durch Südamerika allerdings kommen sie nur knapp wieder heim. Dafür in einem neuen Flugzeug.
Das war so:  Ihr Flieger landet. Das Orchester steigt aus. Der FlIeger explodiert. Weil die Musiker zu dem Zeitpunkt schon im Bus auf dem Weg zum Konzert waren, bekommen sie von alldem gar nichts mit. Am Abend spielen sie ihr Konzert. Business as usual.

Lügenpresse

Am nächsten Tag bringt der „El Telegrafo“ beide Ereignisse, Explosion und Konzert, auf die Titelseite der Zeitung. „Flugzeug eines Wiener Orchesters am Flughafen explodiert“, heißt es im großen Aufmacher Zeitung. „Schönes Konzert eines Wiener Orchesters“ im unteren Teil. Lustig: Ihr Manager bringt ihnen die Zeitung. Klar, um sie nicht zu beunruhigen, nur den unteren Teil. Muss man sich auch mal trauen: „Schaut mal, was für eine gute Pressearbeit wir haben! (aber blättert halt nicht um).“

Zweimal Titelseite! Yeah.

Zweimal Titelseite! Yeah.

Nachdem die Behörden zumindest am Anfang von einem Anschlag ausgegenagen sind, haben die MusikerInnen dann Polizeischutz bekommen. Und der gute Mann hätte den Artikel über den möglichen Anschlag gar nicht mit seiner Hand verdecken müssen, als er dem Orchester zeigen wollte, wie toll die Presse auf ihre Tour angesprungen ist.

Wie ähnlich und doch unterschiedlich „unter Polizeischutz stehen“ und „in polizeilichem Gewahrsam sein“ ist, hat ein Mitglied des Orchesters dann übrigens noch am eigenen Leib erfahren dürfen. Das war  allerdings 1.) nur ein Missverständnis und ist 2.) eine andere Geschichte. Auf jeden Fall finden manche das Umfeld von klassischer Musik ja eher fad. Angesichts des Ambassad-Orchesters: not so much.

October 20 2017

Ach, du heilige Scheiße!

Aberglaube und Sport gehören zusammen. Das führt mitunter zu einseitiger Ernährung, gepuderten Schlägern und Selfies auf der Kloschüssel. Tja – und manchmal hilft’s auch.

von Manfred Gram

 

Ist er nicht völlig lebensmüde, neigt der Mensch dazu, sein Leben zu schützen. Der Überlebenstrieb schafft freilich mitunter Widersprüche. Insbesondere, wenn der Wettkampfgeist geweckt wird und Adrenalin oder andere körpereigene Hormone im Spiel sind. Dann haut man sich im Wingsuit Felsen runter oder fährt mit 130 km/h über pickelharte Skihänge talwärts. Das ist gefährlich, deswegen hat man nicht selten dabei irgendwo einen Talismann versteckt. Ein Hasenpfötchen in der Unterhose oder ein Bild vom Papst in der Brusttasche sollen dann gröberes Unglück abwenden. Nur selten geraten Aberglaube und Ruhmsucht schöner aneinander als beim Sport.

Das Lustige dabei: Es hilft. Denn im Dunstkreis von Self Fulfilling Prophecy, Placebo und Selbstwirksamkeitsüberzeugung wird durch absurdes Verhalten, das als glücksbringend erkannt wurde, die Zuversicht in die eigene Leistung gestärkt. Oder weniger geschwollen: Irrationaler, grenzenloser Optimismus beseitigt Selbstzweifel und Logik. Den Weg dorthin ebnen durchaus kreative Ausgeburten des Mentalen, hart an der Grenze zur Zwangsneurose, doch was tut man nicht alles für ein wenig Glück, Glanz und Gloria.

 

Jason Terry:

Basketballer Jason Terry, ein verlässlicher Dreipunkte-Lieferant im Dienste der Houston Rockets, hat gleich mehrere schräge Verhaltensmuster vor Spielen. Am Speiseplan vor einem Wettkampf steht immer Huhn und während dem Match trägt er fünf Paar Socken. Richtig interessant wird es aber in der Nacht vor einem Spiel. Da schläft Terry nämlich immer in den Shorts der jeweiligen Gegner vom nächsten Tag. Es müssen aber – das kommt erschwerend hinzu – Hosen sein, die tatsächlich schon einmal in einem Spiel getragen worden sind. Also nichts aus dem Fanshop. Terry hat sich dafür über die Jahre ein Netzwerk an milde gestimmten Gegenspielern und Zeugwarten erarbeitet, die seinen Spleen befeuern und unterstützen.

 

Per-Eric “Pelle” Lindbergh: 

Der Schweden, der sich bei den Philadelphia Flyers verdingte, war ein Ausnahmekönner im Tor. Als erster Europäer erhielt er die Vezina Trophy, die jährlich an den besten Torhüter der NHL vergeben wird. Seine Leistung zwischen den Stangen sicherten gleich zwei Dinge ab. Ein oranges T-Shirt, das er seit Jugendtagen unter der Tormannmontur trug und immer wieder zusammen genäht werden musste. Und ein Trink-Ritual. In jeder Pause ließ sich Lindbergh das schwedische Export-Lager “Pripps” in der Kabine kredenzen. Und zwar stets mit zwei Eiswürfeln, serviert von immer demselben Mitglied des Trainerstabs. Pelle Lindbergh verunglückte 1985 26-jährig mit seinem Porsche tödlich. 1,7 Promille. Seine Trikotnummer 31 wird seitdem bei den Flyers nicht mehr vergeben.

 

 

Thibaut Courtois: 

Zeit für einen dämlichen Kalauer. Unter den Fußballern sind es nicht selten die Tormänner, die scheinbar einen gröberen Schaden haben, das ist auch nicht verwunderlich, sie stehen ja mehrere Stunden zwischen Pfosten. Als pars pro toto für Goalies sei hier der belgische Tormann Thibaut Courtois genannt, der sich wirklich ein paar Spitzenrituale angeeignet hat.
Der 24-Jährige betritt vor einem Spiel immer zur selben Zeit den Gang in die Kabine. Dann wird pünktlich eine SMS an die Freundin verschickt, um ihr zu sagen, dass er sich jetzt Umziehen geht und sie bitte keine SMS mehr schicken soll. Warum er das Telefon nicht abdreht? Gleich wird man es erfahren. Aber zuerst geht es in die Umkleidekabine. Dort zieht der Tormann, der für Chelsea arbeitet, immer zuerst den linken Schuh und die linke Socken aus. Dann kommt der zweite Fuß dran. Schließlicht geht er aufs Häusl und macht ein Selfie von sich am Topf, das anschließend an vier belgische Fußballerkollegen gesendet wird. So wünschen sie sich gegenseitig Glück. Ob sich die fünf Freunde The Crap Pack nennen ist nicht überliefert. Danach geht es jedenfalls zum Aufwärmen aufs Feld. Aber nicht ohne zuvor die Spitzen der Handschuhe nass gemacht zu haben. Kurz vorm Start wird noch mal mit dem Fuß gegen die Torstangen getreten. Zuerst ist die rechte, dann die linke Stange dran. Am Schluss schlägt Courtois noch mit der Faust in die Tormitte. “Danach bin ich in Trance und niemand kann mich aus dem Gleichgewicht bringen.” Yeah.

 

Christiano Ronaldo: 

Beinahe harmlos was im Gegensatz CR7 so aufführt. Er zieht sich u. a. die Stutzen stets übers Knie. Streichelt vorm Spiel in einem Spiegel ein bisschen sein Haar. Besteht darauf Flugzeuge als erster und Busse als letzter zu verlassen – als Inbegriff des globalen Edelprolos will der Portugiese selbstfreilich einen Platz in der letzten Reihe. Ebenfalls wichtig: Den Fußballplatz muss Ronaldo immer mit dem rechten Fuß zuerst betreten.

 

An der Seitenlinie: 

Immer wieder mischen sich auch Trainer ins Geschehen ein. Wer jetzt Jogi Löw sagt, sagt auchPenis, Finger und Popo. Zu Unrecht! Ist es doch die feine Hülle gewesen, die die Deutschen siegen ließ: während der WM in Südafrika setzte Jogi auf seinen blitzblauen Schlumpfpulli aus Kaschmir. Die deutschen wurden Dritter und vier Jahre später in Brasilien, Löw trug stets dasselbe Hemd, dann Weltmeister.

Hans Krankl, dessen Trainerstärken ohnehin nicht im rational-erkennbaren Bereich lagen, veranlasste als Teamchef der österreichischen Nationalmannschaft eine Änderung der Heimdressen von Weiß/Schwarz auf Rot/Weiß. Offiziell weil er nie verstand, dass die Dress nicht mit der österreichischen Nationalflagge korrespondierte. Unbestätigten Gerüchten zufolge aber, weil man in, nona, Cordoba gegen Deutschland in Rot/Weiß/Rot spielte. Gebracht hat es dem Krankl nichts.

Die argentinische Trainerlegende Carlos Bilardo, ein König des Aberglaubens, hieß bei der WM 1990 in Italien seinen Torman Sergio Goycochea vor dem Elferschießen im Halbfinale noch schnell einmal auf den Rasen zu schiffen, weil das schon beim Elferschießen im Viertelfinale geholfen hat. Das Ritual behielt Goycochea bei. Vor jedem Spiel brunzte er, abgeschirmt von seinen Mitspielern, aufs Feld. Üblicherweise ließ er am Mittelkreis Wasser. Goldig!

Weniger goldig war, was den Midlands Portland Cement aus Zimbawe passiert ist. Ihr Trainer schickte sie zur rituellen Reinigung in den Zambesi River. Und zwar an eine Stelle, die sich durch starke Strömung und viele Krokodile und noch mehr Flusspferde auszeichnet. Resultat: 17 Spieler gingen ins Wasser, 16 kamen zurück und das nächste Spiel wurde auch verloren.

 

October 10 2017

Durch den Urwald

Was, wenn dein Führer, der dich sicher durch den Urwald bringen soll, selber keine Ahnung hat, wo er eigentlich ist? Eine wahre Geschichte, aufgezeichnet und illustriert von Simon Goritschnig.

jaimee_angelnDas also ist Jaimee, der Mann, der die Reisegruppe durch den Urwald, naja, geführt hat.Anstatt mit Proviant kommt er vor der Abreise mit einem Gewehr, Munition, einer Angel und einem Fisch zur Reisegruppe. An einem Fluss macht die Gruppe Halt. Denn Jaimee braucht ein Foto: Er möchte eine Travel Agency eröffnen und auf seinen Werbeflyern soll man ihn als erfolgreichen Fischer sehen. Er befestigt den gekauften Fisch am Angelhaken und posiert mit seinem beeindruckenden Fang aka Einkauf.

Was sich hier schon leise andeutet: ein großer Jäger ist er nicht. Später wird Julia, die uns die Geschichte erzählt hat, einen Nachricht von Jaimee, die Jaimee am Baum befestigt hat, finden: „Guten Tag Capitan, wir warten noch immer auf Essen, bitte, es ist dringend notwendig, diese Nachricht zu lesen. Wir sind im Osten bei der Quelle.“

Ob mit Julias Foto die Prospekte für Jaimees Traveltours gedruckt worden sind – wir wissen es nicht. Aber nur für den Fall – wir geben keine uneingeschränkte Reiseempfehlung.

October 05 2017

Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?

Auf Brechts Frage aus der Dreigroschen-Oper gibt es der Statistik nach eine ganz klare Antwort: Eine ziemlich blöde Idee. Über den Mythos Raubüberfall. von Magda Hiller

Geburtstag mit Wiesel

Man kann seinen 34. Geburtstag auf ganz verschiedene Arten begehen: Kim Kardashian etwa entschloss sich anno 2014 für eine Geburtstagsfeier in Las Vegas. Am Gabentisch wartete eine von Töchterchen North West eigenhändig mit Ölfarben verzierte Hèrmes-Tasche. Ronald “Ronnie” Biggs hatte etwas andere Pläne für seinen Festtag. Gemeinsam mit 13 Kumpanen, die so klingende Namen wie Charlie “Der Schweiger” Wilson und Roy “Das Wiesel” James trugen, beging er am 8. August 1968 einen der größten Raubüberfälle der Geschichte. Ziel war ein schlecht gesicherter Geldtransport der Royal Post. Bahnsignale manipuliert, Lokführer k.o. geschlagen und schon war die Bande um umgerechnet geschmeidige 62 Millionen Euro reicher, schön aufgeteilt auf 122 Leinensäcke.

O tempora o mores!

Seit dem August 1968 hat sich viel geändert: Verbrecher tragen keine bildhaften Zwischennamen mehr, dafür stehen Kompasse Namenspate für Rapperkinder.  Und der Durchschnittsverdienst von Reality Stars hat den von Bank- und Zugräubern längst überholt. Kim Kardashian verdiente im Jahre 2015 um die 48 Millionen Euro – und musste ihr Salär weder mit Wieseln noch mit Schweigern teilen.

Freunde für Banküberfall gesucht

Auch das Klischee vom friedlichen Leben in der Karibik nach dem ganz großen Coup entspricht nicht ganz der Realität. 2012 zeigten Volkswirte an der Universität Sussex wie prekär die Arbeitsverhältnisse für Bankräuber sind.  Durchschnittlich beträgt der Ertrag pro Person und Überfall magere 12.700 Pfund (ca.15.000 Euro) – knapp die Hälfte eines durchschnittlichen Jahresgehalts. Wenn denn überhaupt etwas erbeutet wird, denn ein Drittel alle Überfälle enden ohne einen einzigen Geldschein in der Tasche. Studienleiter Barry Reilly rät dazu, sich (bewaffnete) Freunde zu suchen: Jeder Beteiligte steigert den Ertrag statistisch um 9000 Pfund. Waffenverwendung gar um 10.000 Pfund! Die Strafen für bewaffneten Raubüberfall liegen allerdings auch empfindlich höher, also nichts für Feiglinge. Die sollten aber überhaupt die Finger von diesem Gewerbe lassen: Die Aufklärungsrate im UK liegt seit Jahren konstant bei 80%. Wer diesen Karriereweg einschlagen will um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, der sollte sich also ein bisschen mit Zahlen auskennen – so oder so: Um sich einen durchschnittlichen Lebensstil finanzieren zu können, muss man zwei Banken pro Jahr ausrauben – jeweils mit einer 80%igen Wahrscheinlichkeit geschnappt zu werden. Die Statistik spricht für eine kurze Karriere: Nach zwei Jahren ist man zu 60% hinter Gittern.

Großes Risiko wegen kleinem Glücksspiel

Noch bitterer sieht es in Österreich aus: Jeder der 63 im Jahre 2014 hierzulande begangenen Banküberfälle wurde aufgeklärt. Ertragschancen und Risiko stehen in einem ziemlichen Missverhältnis. Trotzdem scheint für viele kein Weg daran vorbeizuführen: 98% aller Bankräuber geben als eines ihrer Motive ihre Spielsucht und daraus resultierende Schulden an. Und hier kommt der einzige Vorteil dieses harten Gewerbes: Es ist wenig kapitalintensiv. Eine blickdichte Strumpfhose gibt es schon um 2 Euro. Teure Bewaffnung ist angesichts der hohen Aufklärungsrate sowieso nicht unbedingt zu empfehlen: Sie erhöht die Strafandrohung gleich von 10 auf 15 Jahren.

Mach´s wie Bernie

Es gibt andere Verbrechen die sich viel mehr lohnen, vorausgesetzt man hat einen guten Weg gefunden das Geld reinzuwaschen. Auf Steuerhinterziehung von Beträgen über 500.000 Euro stehen beispielsweise maximal 10 Jahren hinter Gittern. Ein riesengroßes Finanz-Schneeballsystem aufzuziehen und einen Schaden von 65 Milliarden Euro anzurichten, läuft unter “schwerer gewerbsmäßiger Betrug” und darauf stehen maximal 5 Jahre. In Österreich werden Strafandrohungen ähnlicher Delikte nämlich nicht aufaddiert – im Gegensatz zu den USA, wo Bernie Madoff für sein Tun ganze 150 Jahre Haft ausgefasst hat. Klingt viel – aber sogar für den unrealistischen Fall, dass der Gute seine ganze Strafe absitzen muss, büßt er somit pro Tag einen Schaden von knapp zwei Millionen Euro ab. Kein schlechter Schnitt!

Die Häfn-Hegemonie

Sogar im Häfn klafft demnach die Einkommensschere der Zweiklassengesellschaft weit auseinander – die Ratio Verdienst/Freiheitsentzug ist für einen Finanzbetrüger weit besser als für Kleinkriminelle. Für gewerbsmäßiges Drogendealen sitzt man hierzulande etwas bis zu drei Jahre ein, in den USA in einigen Bundesstaaten sogar lebenslänglich. Manche der verurteilten kleinen Fische, die nur ein bisschen Crack dealen ziehen überhaupt direkt vom Kinderzimmer in den Hochsicherheitstrakt: Der Stundenlohn am unteren Ende der Verchecker-Hackordnung beträgt nämlich nur um die 4 Dollar – darum gibt´s kein Penthouse im ersten Bezirk.

I left my face in Paris

Ein paar Gemeinsamkeiten gibt es übrigens doch noch zwischen Ronald Biggs und Kim Kardashian. Beide haben zum Beispiel ein bisschen zu viel an ihren Gesichtern rumschnitzen lassen. Bei Kim Kardashian gehört das zum Geschäftmodell. Bei Ronnie Biggs irgendwie auch. Ein Jahr nachdem er für seine Beteiligung am “Great Train Robbery” 30 Jahre Haft ausgefasst hatte, verließ er das Gefängnis in bester Bankräubermanier: Mit einer Strickleiter über die Gefängnismauer. Dann ging es ab nach Paris (da fährt Kim übrigens auch gerne zum Botox-Doktor) wo fast ein Drittels seines Anteils von 143.000 Pfund in die Veränderung seiner Gesichtszüge investierte. Ein weiteres Drittel kosteten ihn die Schlepper die ihn über den Ärmelkanal brachten. Als er sich 1970 endgültig in Brasilien niederließ, war das Geldbörsel leer. Und der Überfall an sich somit ein Nullsummenspiel.

Grillparty mit Schwerverbrecher und Blitzkrieg

Obwohl er in Brasilien aufgrund eines fehlenden Auslieferungsabkommens mit Großbritannien sicher war, durfte er als registrierter Verbrecher weder angestellt werden, noch öffentliche Restaurants besuchen oder nach 22 Uhr das Haus verlassen. Ronnie hatte nichts mehr in petto außer ein paar ziemlich guten Geschichten – und diese begann er gnadenlos auszuschlachten.

Er gründete einen Souvenirshop mit Ronnie-Memorabilia in seinem Haus in Rio de Janeiro. Zum großen Verkaufsschlager wurde das T-Shirt mit der Aufschrift „I know someone who went to Brazil and met Ronnie Biggs…honest!” Für wohlfeile 65 Dollar konnte man mit Ronnie und seinem Dobermann Blitzkrieg frühstücken. Laut dem Lonely Planet von 1998 ein absolutes Must-See. Auch die Popkultur wollte ihr Stücken des Gentlemen-Ganoven – so fand Ronnie Biggs Stimme ihrer Weg auf Alben von den Sex Pistols und den Toten Hosen.

Tote Hose in Rio 

Der Auftritt im Video zu “Carnival in Rio” der Toten Hosen ist ein Zeugnis dafür, dass sich Ronnie für kaum etwas zu schade war: Im “AdiHASH”-T-Shirt gibt er den Vater der Krawallpunker und hüpft mit ihnen durch das sonnige Rio. Das Bittere daran: Seinen Lebensabend verbrachte Ronnie dann trotz all des prominenten Besuchs doch noch im Gefängnis. Von mehreren Schlaganfällen schwer geschwächt, kehrte der mittlerweile 72jährige aus medizinischen und finanziellen Gründen  in sein Heimatland zurück, wo er direkt hinter Gitter gebracht wurde, um die verbleibenden 28 Jahre seiner Strafe abzubüßen. Es wurden nur noch acht Jahre. Vier Jahre vor seinem Tod wurde die lebende Legende begnadigt und verbrachte die Zeit bis zu seinem Tod 2013 im Pflegeheim. Ronnie Biggs war zwar kein guter Bankräuber, aber ein gefinkelter Selbstvermarkter.

Die Erfinder des Advertorials

Die Meister in dieser Disziplin werden wohl auf immer das Gangsterpärchen Bonnie Elizabeth Parker und Clyde Chestnut Brown bleiben. Ihre kriminellen Erfolge Anfang der 30er Jahre müssen als mäßig bezeichnet werden – ihre durchschnittliche Raubbeute beim Überfall auf Banken, Tankstellen und Wechselstuben betrug 80 Dollar – was schon zu Zeiten der Wirtschaftskrise nicht viel war. Aber sie beherrschten das Spiel mit den Medien perfekt. Den Zeitungen wurden Bilder zugespielt, die das Bild des freiheitsliebenden, skrupellosen Gangsterpärchens am Rande der Gesellschaft perfekt illustrierten: Bonnie vor dem gemeinsamen Fluchtauto mit geschürzten Lippen und angrifflustigem Blick. Clyde, der Bonnie auf den Armen trägt. Bonnie, die Clyde eine Flinte gegen den Bauch drückt, während sie ihn küssend an sich zieht. Zusätzlilch verfasste Bonnie selbst-referenzielle Gedichte, die das Bild der tollkühen Outlaws noch weiter schärften. Der Hype ging so weit, dass Ford einen Brief fälschte, in welchem Clyde eine Lobeshymne auf eine neues Automodell sang. Das ist die Tragik des Lebens: Clyde war nicht gerade in der Position, um Herrn Ford gerichtlich zu belangen. Wobei das eventuell endlich lukrativ gewesen wäre.

Den tragische Abschluss ihrer Karriere und ihres Lebens hätten die beiden aber wohl lieber anders choreographiert: In einen Hinterhalt gelockt, wurden sie am 23. Mai 1934 von 167 Kugeln durchsiebt.

Heute wären die beiden eher Gründer einen Branding Agentur. Eine spannende Story zahlt sich schließlich viel mehr aus, als das perfekte Verbrechen.

August 23 2017

Preise

Haufenweise geiles Zeug. Das sind die Preise für die besten und beliebtesten 12 Sekundenfilme 2017.
Kameras, Käse und 1 Fahrrad.

 

1. Preis Jury: Equipment um 1000 Euro.

Bildschirmfoto 2017-08-31 um 09.02.28Das Equipment Cafe ist Wiens feinster Verleih für Filmausstattung. Es gibt dort alles. Und für die GewinnerInnen gratis. Gutscheine im Wert von 1000 Euro (für deinen nächsten Kürzestfilm, natürlich).

 

2. Preis Jury: Leica

leica

 

Kürzer als ein Kürzestfilm ist eigentlich nur ein Standbild. Sprich ein Foto. Die beste Adresse dafür ist seit immer schon Leica. Eine Kamera gibts für den zweiten Platz der Jurywertung.

 

3. Preis Jury: 12 x Käse

käse

Die Käsestraße Bregenzerwald (aka bester Vorarlberger Bergkäse) schickt dir Post. Ein Jahr lang wirst du jedes Monat mit einem Paket mit feinstem Bergkäse versorgt. 12mal Gaumenfreude.

 

Publikumspreis: 12-Gang-Rad

Bildschirmfoto 2017-08-31 um 09.12.40Reanimated Bikes bauen aus alten Radteilen neue Räder zusammen. Extra für dich nach deinen Wünschen angefertigt gibts einen Gang für jede Sekunde. Hargoless!

 

June 18 2016

Und wie kumm i do wieder runter?

#risiko

Making of der neuen Fotostrecke von Daniel Gebhart de Koekkoek.

Wurst & Liebe am Fesch’markt

Liebe/r…

ich stelle mir gerade vor, wie Du nur mit High Heels und Mantel bekleidet vor mir stehst. Keine Frau, die ich jemals kennenlernte, war so scharf wie Du. Ich kann es kaum mehr erwarten, bis ich endlich Bier aus Deinem Bauchnabel schlürfen darf. Ich möchte auch gerne Deine Schultern, Knie und Lippen küssen, besonders wenn Du vorher Chips gegessen hast.
Noch nie zuvor habe ich eine Beziehung erlebt, die so sexuell war wie unsere. Vergiss doch einmal Zurückhaltung und Smartphone und erfülle meine Träume, denn auch ich würde alles für Dich tun – sogar als Kätzchen am Halsband hinter Dir durch die Stadt laufen.

In sehnsüchtiger Erwartung, Dein

….

 

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erstellt mit dem Landjäger-Liebesbriefgenerator. Jetzt zum personalisieren und mitnehmen. Von 17-19. Juni am fesch’markt.

Denn der Landjäger liebt dich. Lieb du ihn auch.

May 24 2016

May 12 2016

Preise

1. Preis: Ein 12 Gang Rad.

Was da aussieht wie ein modernes Heiligenbild ist in Wahrheit der erste Preis. Weil heilig wäre vielleicht ein bisschen zu viel gesagt. Obwohl es verdammt großartig ist, was reanimated bikes machen (nach deinen Wünschen ein 12 Gang Rad aus Erstatzteilen zusammenbauen nämlich).

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2. Preis: 12 Monate Käse.

Stell dir vor, du bekämst jeden Monat ein Paket mit ausgesuchten Käsespezialitäten aus der besten Käseregion wo gibt. Dreams come true: Die Käsestraße Bregenzerwelt, die Champs-Elysse der Käsekunst, schenkt dir: 12 Pakete feinster Käse aus Vorarlberger Sennereien.

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3. Preis: 12 Monate Bier.

Der 3. Platz bei den Kürzestfilmfestspielen ist ein guter Grund, um mal auf sich selbst anzustoßen. Ein ganzes Jahr lang. Die Ottakringer Brauerei sponsert einen Jahresvorrat an köstlichem Bier. Zum Wohl.

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Publikumspreis

ein Meet & Eat mit dem Landjäger himself. Du und elf deiner FreundInnen werden zu uns zum Essen eingeladen. Es gibt Getränke und Kässpätzle. Sozusagen der 2. und 3. Preis kombiniert, nur eben auf einmal.

April 11 2016

Die Jury

Florian Scheuba

Gut, der Film ist ca 2 Minuten zu lang, um ernsthaft zu den Favoriten zählen zu können. Er zeigt aber, warum wir wegen unserem Jury-Mitglied ausflippen vor Freude. Florian Scheuba, erster Experte für Humor (und Jörg Haider).

 

Sabrina Reiter

In 3 Tagen bist du tot? Das müsste in einem 21tausendstel der Zeit gehen. Lieblingsschauspielerin Sabrina Reiter (In 3 tagen bist du tot, Braunschlag) ist in der Jury. Yay!

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Sabrina Reiter © kidizin.com

 

 

Astrid Heubrandtner

Egal ob du mit Super 8 oder einer Handykamera filmst – es geht nur ums Wie. Unsere dritte Jurorin Kamerafrau Astrid Heubrandtner (Home is here, Kottan ermittelt) knows best.

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Astrid Heubrandtner © Gerlad Helf

Bezau Beatz 2016

Hargoless: Die Beatz sind zurück! Wir lehnen uns eher nicht zu weit aus dem Wälderbähnle-Fenster, wenn wir behaupten: das Schärfste, was je in einer Remise passiert ist.

Das Festival mit The Thing, Girls in Aiprots, Tony Scherr Trio, Trixley Whitey und einem Festival für 12 Sekunden lange Filme.

11.-13.8.2016 in der Remise des Wälderbähnle / Bezau

July 06 2015

Bezau Beatz 6 – 8 August

Nach den heißen Julitagen gehts spätestens Anfang August  und zwar vom 6 – 8 August beim Bezau Beatz Festival die Post ab.
Mit grandiosen Acts aus den Bereichen Jazz, Singer/Songwriter, World- und Pop-Musik jenseits des Mainstreams wird das Publikum in die heiligen Hallen des Wälderbähnles gelotst. In einem eigenen Kinowagen wird eine Auswahl der besten Kürzestfilme 2015 zum Besten gegeben.

www.bezaubeatz.at

Den Trailer gibts hier:

June 09 2015

May 19 2015

Tipps & Tricks

Wir sind mittendrin in der Fertigstellung der 14 Ausgabe Landjäger.

Tipps & Tricks

Jede Menge gute Ratschläge aus den Bereichen Heimat, Wirtschaft, Sport und Privat erwarten euch. Das Coverbild von Paul Bauer ist schonmal ziemlich vielversprechend. Finden wir. Du auch?

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May 15 2015

Forward Creative Festival

Das Forward Creative Festival vom 13. – 15. Mai Kunsthalle Wien am Karlsplatz
Das Line-Up mit Jessica Walsh, Atzgerei, Wald & Schwert, Neon Golden, Daniel Gebhart de Koekkoek, Clemens Wolf, Supersense wurde vom Landjäger gewohnt liebevoll abgerundet. Eine Reise durch die Landjäger-Geschichte ist es geworden. Die wilden Anfänge im Bregenzerwald bis zur aktuellesten Ausgabe “Tipps & Tricks” die gerade in der Mache ist.

www.forwardcreatives.com

Bilder: Forward Creatives

May 08 2015

Gewinnen

Das müssen zumindest Kurt Palm, Pia Reiser und Markus Lust so sehen. Die drei sind dieses Jahr die Jury für die Kürzestfilmfestspiele. Und entscheiden, wer den Preis für die besten 12 Sekunden bekommen soll.

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Dank des besten Radgeschäfts, das wir kennen, können wir auch dieses Jahr jede Sekunde mit einem eigenen Gang auszeichnen: die KünstlerInnen von reanimated bikes werden für den Gewinner/die Gewinnerin ein maßgeschneidertes 12Gang-Rad bauen.

(Ja, die bauen das Rad nach euren Vorstellungen zusammen. Aus alten Teilen machen die einmalige handgefertigte Neuräder. Auch grundsätzlich ein ziemlich tolles Konzept, eigentlich.)

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Schweinderl